Temperatur-
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Temperatur

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Wie warm ist es?

Hier sind die Umrechnungsformeln zu den verschiedenen Temperaturmeßarten aufgeführt.

Legende:
°Fahrenheit  = F
°Celsius       = C
°Réaumur   =  r
°Kelvin        = K
°Rankine     = R

F C =  (F - 32) / 1,8

C F =  (C * 1,8) + 32

F K =  (F + 459,67) / 1,8

C K =  C + 273,16

K =  (r * 1,25) + 273,16

R K =  R / 1,8

K F =  (K * 1,8) - 459,67

K C =  K - 273,16

 

Celsius-Skala

Fahrenheit-Skala

Reaumur-Skala

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 °C

 °F

 °r

Kelvin-Skala

Rankine-Skala

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 K

 

 °R

 

 

 

Der obere Wert entspricht dem Siedepunkt von Wasser.

Der mittlere Wert entspricht dem Gefrierpunkt von Wasser

Der untere Wert entspricht dem absoluten Nullpunkt.

Temperatur (vom lat. temperatura = gehörige Mischung) ist eine Grösse, die den energetischen Zustand der Moleküle eines festen Stoffes, einer Flüssigkeit oder eines Gases angibt. Die Temperatur ist zu  unterscheiden von der Wärme und wird mit Thermometern und bei hohen Temperaturen mit Strahlungsmessern gemessen. Es gibt verschiedene Temperaturskalen, die unterschiedliche Fixpunkte haben und auch verschieden eingeteilt sind. Der absolute Nullpunkt ist die kleinste überhaupt mögliche Temperatur und man kann diese nur annähernd erreichen.
In den Naturwissenschaften wird mit Kelvin gerechnet. Sonst ist Celsius  gebräuchlich. Die Fahrenheit-Skala wird nur noch in Grossbritannien und in den USA verwendet.
Wärme ist eine Energieform und wird in Joule gemessen.

Anders Celsius

Anders Celsius war schwedischer Astronom, geboren 27. November 1701 und gestorben am 25. April 1744 in Upsala. 1742 erschien seine Thermometerarbeit. Er benutzte zur Ausdehnung Quecksilber und teilte die Strecke zwischen Siede- und Gefrierpunkt des Wassers in 100 Teile, wobei er als Nullpunkt den Siedepunkt bezeichnete und den Gefrierpunkt mit 100 angab. Erst sein Nachfolger drehte die Skala um. Wer es war, ist in der Literatur umstritten, es werden Daniel Ekström oder auch der Botaniker C. v. Linnè genannt.
Er war auch eifrig an der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Schweden tätig, die dann allerdings erst 1753 erfolgte.

Daniel Gabriel Fahrenheit war deutscher Physiker, geboren 24. Mai 1686 in Danzig und am 16. September 1736 in Den Haag gestorben. Er hat um 1714 die Skala zwischen 212° F und 32° F in 180 gleichgrosse Teile eingeteilt. Der Nullpunkt (0° F) entsprach der damals tiefsten erzeugten Temperatur. Ein weiterer Fixpunkt war die Körpertemperatur des Menschen (100° F).

René-Antoine Ferchault de Réaumur war französischer Physiker und Biologe, geboren 28. Februar 1683 in La Rochelle und am 18. Oktober 1757 gestorben. Am bekanntesten ist Réaumur durch seine thermometrischen Arbeiten geworden. Er benutzte Weingeist als Thermometerflüssigkeit, der eine ungleichmässige Ausdehnung zeigt. Später wurde seine 80-teilige Thermometerskala aber auf die Ausdehnung des Quecksilbers umgestellt. Sehr gute Arbeit leistete er unter anderem auch als Zoologe; er schrieb ein sechsbändiges Werk über Insekten.

William John Macquorn Rankine war schottischer Ingenieur, geboren 5. Juli 1820 in Edinburgh und am 24. Dezember 1872 in Glasgow gestorben.

Sir William Thomson, Lord Kelvin of Largs war britischer Mathematiker und Physiker, geboren am 26. Juni 1824 in Belfast und am 17. Dezember 1907 in Netherall gestorben. Er schlug 1848 eine Skala für die absolute Temperatur vor, die auch heute noch seinen Namen trägt. Er formulierte 1851 auch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik Thomson wurde 1866 zum Ritter geschlagen und 1892 mit dem Titel Lord Kelvin of Largs in den Adelsstand erhoben.